Migräne-Patienten erleiden häufiger einen Schlaganfall
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19. Mai 2008
Kategorie:
Medizin News
Die Fachzeitschrift “Ärztliche Praxis” berichtet dass, wer häufig an Migräne leidet, ein deutlich erhöhtes Schlaganfallrisiko hat.
MÜNCHEN - Die Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die durch einen anfallsartigen, pulsierenden und halbseitigen Kopfschmerz gekennzeichnet ist, der oft von zusätzlichen Symptomen wie Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit oder Geräuschempfindlichkeit begleitet wird. In Deutschland sind mehr Frauen als Männer betroffen. Die “Ärztliche Praxis” berichtet von einer Studie der Harvard Medical School, in der sie Daten von insgesamt 28.000 Teilnehmer/innen auswerteten. Ganze 13 Prozent von den Teilnehmern leiden regelmäßig an Migräne. Fünf Prozent der Betroffenen haben mindestens eine Migräne-Attacke pro Woche. Die Untersuchung zeigte eindeutig, wer wöchentlich mindestens einmal unter dem Migräne- Kopfschmerz leidet, habe ein dreifach höheres Risiko einen Schlaganfall zu erleiden. Patientinnen mit weniger häufigen Attacken laufen hingegen Gefahr, einen Herzinfarkt zu erleiden.
Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg
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