Mutterliebe beginnt im Kopf!

geschrieben von admin am 19. Mai 2008
Kategorie: Medizin News


In einer Studie konnte nachgewiesen werden, dass Mutterliebe im Gehirn nachweisbar ist.

JAPAN - Das Apothekenmagazin berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe von einer japanischen Studie, die die Mutterliebe nachweist. Die Forscher konnten feststellen, dass in der Region des Gehirns, in der Gefühle und Triebe verwaltet werden, auch die Mutterliebe angesiedelt ist. Sie zeigten 13 Frauen Videos mit Kindern und Babys, die lachten und dann Videos mit weinenden Kindern. Unter den Filmen waren auch jeweils die eigenen Babys zu sehen. Mit einem speziellen Verfahren konnte bei den Müttern die Gehirnaktivität beobachtet werden und dabei zeigte sich erstaunliches: Die Region die für die Gefühle zuständig ist, wurde nur dann aktiv, wenn das eigene Kind zu sehen war! Diese Reaktion verstärkte sich besonders, wenn das eigene Kind weinte. Die Wissenschaftler erklären sich diese Reaktionen damit, dass die Mutter schon im Gehirn darauf fixiert ist, dass das eigene Kind das wichtigste von allen ist und somit die erfolgreiche „Aufzucht“ gewährleistet wird. Diese Triebe haben wir Menschen noch von unseren Urahnen geerbt, und sie werden auch immer noch an folgende Generationen weitergegeben.

Quelle: AOK Clarimedis - Die Gesundheitsberater der AOK Rheinland/Hamburg

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